Die Idee

Individuals first!

Individuals first! Ein Leitmotto aller Liberalen. Damit ist kein Selbstverwirklichungstrip gemeint, sondern der Umstand dass der Einzelne in seinem Umfeld am besten weiss, was ihm zum Vorteil gereicht. Die Jungfreisinnigen als Speerspitze des Liberalismus leben diese Idee kämpferisch und aktiv und haben im Zuge der Nationalratswahlen 1999 einen liberalen Preis geschaffen – den Liberal Award.

Jedes Jahr wird eine liberal denkende und handelnde Person mit dem Preis der Jungfreisinnigen ausgezeichnet (im Bild die Preisträgerin 2013 Prof. Fornero). Der „Liberal Award“ ist eine Bronze-Skulptur des rennomierten Zürcher Künstlers Max Zuber. Die Auswahl („shortlist“) nimmt ein Komitee ehemaliger Jungfreisinniger vor (Thomas Henauer, Roland Eschle, Marc von Waldkirch, Andreas Hugi, Thomas G. Albert und der jeweils amtierende Präsident der Jungfreisinnigen), der definitive Entscheid fällt der Vorstand der Jungfreisinnigen Kanton Zürich auf Antrag dieses Komitees. Der Name „Liberal Award“ ist übrigens nicht aus Gründen des Modernität englisch, sondern um der Wiege des modernen Parlametarismus die Ehre zu erweisen.

Warum ein „Liberal Award“?

Liberale setzen auf die grösstmögliche Eigeninitiative und Kreativität von einzelnen Personen
(-gruppen) innerhalb eines stabilen staatlichen Rahmens. Sie sind der Überzeugung, dass eine Gesellschaft auf diese Weise langfristig am besten gedeiht und Wohlfahrt für alle schafft. Sich öffentlich für das Aufbrechen von bestehenden Strukturen einzusetzen, unermüdlich eine Optimierung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch denn Abbau von bestehenden, entwicklungshemmenden staatlichen Eingriffen zu fordern, braucht Mut, Stehvermögen und eine unerschütterliche Überzeugung(skraft). Diese Eigenschaften wollen die Jungfreisinnigen des Kantons Zürich (JFZH) auszeichnen und würdigen mit dem «Liberal Award».

Der «Liberal Award» wird als Preis von der JFZH jährlich vergeben. Dabei sollen die Zivilcourage, sich für liberale Ideen in der breiten Öffentlichkeit zu engagieren sowie das konsequente und nachhaltige Eintreten für dieses Gedankengut und diese Geisteshaltung gewürdigt werden. Der Preis kann an Personen oder Personengruppen aus den Sparten Politik, Kultur, Umwelt, Soziales und Wirtschaft vergeben werden.